Weihnachtsbaumdekoration

Im frühen Christentum war der heute genutzte Weihnachtsbaum kaum bekannt. Zunächst galt der Tannenbaum als "Paradiesbaum" als verantwortlich für die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Diesem denkwürdigem Tag wird bis heute in der evangelischen Kirche am "Tag von Adam und Eva" am 24. Dezember gedacht. Nachdem später dieser Tag vor Weihnachten auch als "heiliger Abend" angesehen wurde, verselbstständigte sich die Nutzung des Weihnachtsbaums.

Ab dem 18. Jahrhundert wurden immer häufiger Weihnachtsbäume genutzt, was zuvor eher selten der Fall war. Hier nutzten vorwiegend eher adelige Bäume zur Dekoration von Schlössern und Palästen. Teilweise waren die Bäume verboten. In andere Teile der Welt, wie etwa England oder die Vereinigten Staaten von Amerika gelang der Weihnachtsbaum mithilfe von deutschen Auswanderern bzw. im Falle von England durch den Gemahl von Königin Victoria Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Auch die Niederlande, Russland, besonders Petersburg und Moskau, wo er allerdings nur in den höchsten Kreisen üblich war, und Italien verdanken ihren Weihnachtsbaum den Deutschen. 1837 führte Herzogin Helene von Orléans den Weihnachtsbaum in die Tuilerien ein, später machte sich Kaiserin Eugenie um seine Verbreitung verdient.

Auf dem römischen Petersplatz stand der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1982, da die katholische Kirche der Krippe eine viel höhere symbolische Bedeutung beigemessen hat, als einem Weihnachtsbaum.

Tanne, Fichte oder Kiefer

Heutzutage kommen vorwiegend drei Arten von Bäumen als Weihnachtsbaum infrage. Der Marktanteil der Nordmann-Tanne betrug im Jahr 2020 rund 80 Prozent. Weitere Bäume sind zum Beispiel die Rot- oder Blaufichte. Der Menge der jährlich verkauften Weihnachtsbäume ist jedes Jahr nahezu identisch bei rund 25 Millionen Stück. Der Anbau der Bäume findet häufig im Sauerland, Schleswig-Holstein und Dänemark statt.

Weihnachtsbäume kaufen

Den perfekten Weihnachtsbaum zu finden ist nicht immer einfach. Er muss neben der richtigen Art natürlich auch die passende Größe aufweisen. In der Mitte des Baums darf es nicht zu licht, aber auch nicht zu buschig sein. Hier kommt es häufig zu langen Besichtigungen beim Händler der Wahl. Mittlerweile gibt es jede Menge Anbieter von Weihnachtsbäumen, die ein schönes Exemplar direkt nach Hause liefern.

Der Anbieter Ostseetanne bietet verschiedene Weihnachtsbäume an, die direkt an der Ostsee wachsen dürfen. Es gibt Nordmann-Tannen und Blaufichten mit einer Größe von 100 bis 180cm. Die Bäume sind ab ca. 30 Euro zu haben und werden kostenfrei innerhalb Deutschlands geliefert.

Der Tannenversand bietet Nordmann-Tannen bis zu einer Größe von zwei Metern bei einem Preis von 69,95€. Hier gibt es auch Weihnachtsbäume, die im Topf gewachsen sind.

Wir haben hier besondere Dekorationsartikel für den Weihnachtsbaum zusammengestellt.

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